Im Alter umziehen

Eigentlich will man es nicht so richtig realisieren, dass das einst gekaufte große Haus zu bewohnen und zu bewirtschaften mit zunehmendem Alter immer schwieriger und teuer wird.

Deshalb entscheiden sich viele ältere Menschen, wenn auch recht zögerlich, das Haus aufzugeben und stattdessen doch noch in eine kleinere Wohnung im höheren Alter umzuziehen. Doch selbst bei dieser „Verkleinerung“ gilt es einige Dinge zu beachten. Bietet das große Haus noch mehr als reichlich Platz für so viele Dinge aus der Vergangenheit, so findet in der kleinen Wohnung nur noch ein gewisser Teil dieser persönlichen Habe seinen Platz und kann mitgenommen werden.

Der damit einhergehende Prozess des Loslassens ist für Menschen, insbesondere nach einem langen Leben für viele Ältere nicht einfach, kann jedoch auch sehr befreiend wirken.

Deshalb raten Experten zu verschiedenen Tricks, um das Loslassen einfacher und erträglicher zu machen. Zunächst sollte eine Liste mit den Dingen angefertigt werden, die künftig tatsächlich benötigt werden. Der zehnte Bettbezug ist sicher nicht nötig, zwei bis vier Bezüge reichen völlig aus. Ähnlich verhält es sich mit Handtüchern und vielen weiteren kleinen Haushaltsdingen des täglichen Lebens.

Des Weiteren sollte ausreichend Zeit für die Vorbereitung des Umzugs eingeplant werden, am besten ein halbes Jahr, so Experten. Pro Woche nimmt man sich ein Zimmer vor, das entrümpelt wird. Dabei können alte Papiere und Taschenbücher ins Altpapier wandern, alte Kleidung kann zur Kleiderspende gegeben werden. Bei den Möbeln verhält es sich ähnlich. Ideal ist es, sich vor dem Umzug einen Grundriss der Wohnung zu besorgen. Die vorhandenen Möbel werden dann mittels Pappe im Kleinformat nachgestellt und man kann schauen, wie die Möbel gestellt werden können. Auf einige Stücke ist dabei natürlich zu verzichten.

In jedem Fall lohnt es sich, im Bekannten- oder Familienkreis nach zu fragen, ob jemand Interesse hat. Die antiken Stücke können Antiquitätenhändlern angeboten werden. Aber auch eine Versteigerung über Auktionsportale kommt in Frage. Manchmal kann auch ein Garagenverkauf angesetzt werden, in dem die Möbel verkauft werden.

Kostenlose Entrümpelungen sollten dagegen mit Vorsicht genossen werden. Hier werden die Möbel nicht immer wirklich gut behandelt. Außerdem bietet sich die Möglichkeit, die Möbel an karitative Einrichtungen zu geben. Diese holen die Möbel kostenfrei ab und verkaufen sie zu günstigen Preisen an Bedürftige weiter.

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Was ist beim Hauskauf ohne Eigenkapital zu beachten?

Vorüber sind die Zeiten, in denen der Traum vom eigenen Haus lediglich mit einem prall gefülltem Sparstrumpf zu realisieren war. Wer das Risiko wagt und sich heute für einen Hauskauf ohne Eigenkapital entscheidet, sollte unbedingt folgende Punkte beachten.

Noch vor wenigen Jahren war ein Hauskauf ohne Eigenkapital undenkbar. Immer mehr Finanzierungsinstitute bieten mittlerweile schon die so genannte Vollfinanzierung an. Ganz besonders großzügige Banken finanzieren sogar die Hauskauf-Nebenkosten mit — und stellen damit bis zu 110 Prozent des Kaufpreises zur Verfügung.

Hauskauf ohne Eigenkapital nur mit hohem Einkommen

Achtung: Eine Finanzierung ohne Eigenkapital eignet sich nicht für jeden potenziellen Hauskäufer. Auf der anderen Seite bekommt nicht jeder Bauherr seine Wunschimmobilie auch voll finanziert.

Ein auf Lebenszeit verbeamteter Akademiker, also jemand dessen Verdienst auf viele Jahre im Voraus planbar und berechenbar ist, stellt den idealen Vollfinanzierer dar. Bei einer Vollfinanzierung fallen im Vergleich zu einer Baufinanzierung mit Eigenkapital nämlich wesentlich höhere Zinskosten an. Und dabei gilt grundsätzlich: Die Zinskurve wird immer steiler, je näher die Finanzierung an die 100-Prozent-Marke kommt.

Immobilien Hauskauf ohne Eigenkapital

© Eisenhans / Fotolia

In der aktuellen Niedrigzinsphase sollten möglichst lange Laufzeiten von mindestens 15 Jahren gewählt werden. Der Grund dafür ist einfach erklärt:
Wenn sich ein Hauskäufer für eine Laufzeit von nur 10 Jahren entscheidet, besteht die Gefahr, dass sich der Kapitalmarktzins schon nach Ablauf der Kreditlaufzeit von nur 10 Jahren bereits über dem aktuellen Zinsniveau liegt und damit die Folgerate weit über der ursprünglichen Rate liegt. Falls der Zinssatz dagegen noch weiter sinken sollte, kann der Kreditnehmer den Darlehensvertrag nämlich schon nach zehn Jahren mit einer sechsmonatigen Frist kündigen – und so eine günstigere Anschlussfinanzierung nutzen.

Kurze Laufzeit bedeutet immer hohe Belastungen

Die anfängliche Tilgungsrate sollte mindestens 2 bis 3 Prozent betragen, weil sich durch die höhere Tilgungsrate die Laufzeit verkürzt und entsprechen die Gesamtkosten für den Kredit reduziert werden.

Besonders wichtig ist bei Vertragsabschluss die Möglichkeiten flexibler Sondertilgungen zu vereinbaren – egal wann und ob sie später auch genutzt wird. Ebenfalls noch zu beachten ist beim Hauskauf ohne Eigenkapital, dass für die nächsten Jahre kein Umzug bzw. Wohnortwechsel geplant ist, weil beim kurzfristigen Verkauf einer Immobilie in der Regel hohe Verluste drohen. Unter Umständen schiebt dann schiebt der Finanzierer nach dem Verkauf auch noch einen Schuldenberg vor sich her.

Falls die Voraussetzungen alle erfüllt und dem die Risiken bekannt sind, ist grundsätzlich nichts an an einer Vollfinanzierung auszusetzen. Trotzdem ist es unbedingt ratsam für den Notfall auf Rücklagen zurückgreifen zu können. Ansonsten besteht leider das Risiko das durch die Gefahr unvorhersehbarer Kosten — beispielsweise durch ein kaputtes Dach — der Traum vom Haus zum Alptraum wird.

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